Qualität ist kein Zufall
Qualität muss mit Erfahrung wachsen. Darauf kann Hans Töpfer, der geschäftsführende Gesellschafter der Töpfer Feinmechanik GmbH, allemal verweisen. Er ist nicht nur Feinmechanikermeister und Betriebswirt des Handwerks, sondern auch gelernte Fachkraft für Qualitätsmanagement. Doch Feinmechanik liegt ihm buchstäblich auch im Blut, denn nach Johannes Töpfer (1856–1945), Andreas Töpfer (1883–1952) und Hans Töpfer sen. (1916–1991) betreibt er das Handwerk des Feinmechanikers bereits in der vierten Generation.

In Mannheim-Sandhofen ist die Firma schon immer ansässig. Das erste Gebäude baute nach Kriegsende Hans Töpfer sen. auf, am 1. Januar 1946 konnte der Betrieb der damals noch »Feinmechanische Werk­stätte« genannten Firma beginnen. Die ersten Mitarbeiter waren der Firmengründer, sein Vater und sein Bruder; erster Lehrling war Werner Nagel, der später (1972–1990) Bundestagsabgeordneter für Mannheim war. Ersatzteile für Großuhren sowie Mess- und Prüfeinrichtungen – einschließlich deren Justierung – waren die ersten Arbeiten, die der Betrieb fertigte. Danach erweiterte die Firma ihr Leistungsspektrum kontinuierlich um die Anfertigung feinmechanischer Dreh-, Fräs- und Bohrteile; seit etwa 1960 konstruierte man auch Sondermaschinen.
Expansion und neue Technologien
1966 erweiterte Töpfer Feinmechanik die Betriebsfläche um eine Nebenstelle, um auf Drehautomaten Drehteile herstellen zu können. Noch mehr Platz gab es ab 1971, als die Firma – jetzt unter Leitung von Hans Töpfer jun. – in das neue Gebäude im Mannheimer Industriegebiet »Friesenheimer Insel« umzog. Mit der Investition in eine CNC-Fräs­maschine FP3 NC von Deckel im Jahre 1984 setzte Töpfer Feinmechanik bereits früh auf neue Technologien. Sie war die erste in einer ganzen Reihe neuer CNC-Dreh- und Fräsmaschinen, die in der Folgezeit den Maschinenpark erweiterten.

Sieben Jahre nachdem Töpfer Feinmechanik zur GmbH umfirmiert worden war, bezog das Unternehmen 1998 das heutige Domizil in Mannheim-Sandhofen, in dem nun auf mehr als 1000 Quadratmetern Fertigungs­fläche produziert wird. Mit der Einführung von CAD-Systemen ein Jahr später waren die Weichen für eine erneute technologische Weiter­entwicklung gestellt. 2004 wurde ein Messplatz mit einer 3-D-Mess­maschine angeschafft, und seit dem Kauf von DMG-Fräsmaschinen DMF 300 und 220 in den Jahren 2006 und 2007 ist das Fräsen und Bohren schlanker Teile bis zu 3000 Millimetern auf der X-Achse die besondere Spezialität von Töpfer Feinmechanik.

Doch auch in Sachen Kundenorientierung hat die Firma einen großen Schritt gemacht, denn seit der Zertifizierung nach EN ISO 9001 im Jahr 2004 können sich Kunden ganz sicher sein, dass für Töpfer Fein­mechanik Qualitätsmanagement kein leeres Wort, sondern die Grundlage allen unternehmerischen Handelns ist.
BILD OBEN
Andreas Töpfer, Firmengründer Hans Töpfer sen., Kurt Töpfer und Werner Nagel, 1947.
Kurt Töpfer bei der Fertigung eines Zahnrades, 1947.
Der Firmengründer Hans Töpfer senior beim Polieren eines Zapfens, 1947.
Andreas Töpfer bei der Reparatur eines Stromzählers für die Stadtwerke Mannheim, 1947.
Hans Töpfer jun. leitet die Töpfer Feinmechanik GmbH in der vierten Generation.